Die Maltzahn

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurden alle Güter der Maltzahn mit einem Gesamtunmfang von ca. 50.000 Hektar oder 500.000.000 Quadratmeter von der russischen Besatzungsmacht, die Mecklenburg und Vorpommern übernommen hatte, entschädigungslos enteignet. Die Maltzahn mussten unter Zurücklassung ihrer gesamten Habe flüchten. Unendliches Leid brach auch über die Maltzahn.


Ab 1990
Die Rückkehr in die Heimat

Nach 1990 kehrten nicht wenige Maltzahn nach Mecklenburg in ihre geliebte Heimat zurück. So auch Helmuth Freiherr von Maltzahn, der die Schlossruine Ulrichshusen erwarb, als Hotel ausbaute und mit der alten Feldsteinscheune Musikgeschichte schreibt: Ulrichshusen wurde zum zentralen Festspielort der Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern. Hier spielten Jehudi Menuhin, Igor Rostropowitsch, Anne-Sophie Mutter und viele andere international anerkannte und bekannte Musiker. Auch Hans Albrecht Freiherr von Maltzahn konnte das Gutshaus in Pinnow 1995 von der Gemeinde zurückkaufen und die Familiengüter Pinnow und Duckow 1992 zumindest pachten. Seitdem ist er mit seiner Familie zunächst von Hamburg nach Duckow umgesiedelt, um die Landwirtschaft vor Ort wieder aufzubauen. Im Sommer 1998, ein Jahr nach der Geburt der Tochter Clara, konnte das Erdgeschoss des über Jahre renovierten Gutshauses in Pinnow bezogen werden. Der Rückkauf der Nebenhäuser und angrenzenden Flächen sowie die Renovierung des Gesamtensembles wird im Sommer 2004 abgeschlossen sein.


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